{"id":62,"date":"2017-11-22T15:12:33","date_gmt":"2017-11-22T14:12:33","guid":{"rendered":"http:\/\/musterblog.spdns.de\/?p=62"},"modified":"2017-11-22T15:12:33","modified_gmt":"2017-11-22T14:12:33","slug":"kreative-muster-bildungen-brauchen-muster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musterblog.spdns.de\/?p=62","title":{"rendered":"Kreative Muster-Bildungen brauchen Muster"},"content":{"rendered":"<p class=\"EPVText\">Kreativit\u00e4t ist ein im Rahmen der Kunst- und Gestaltungsf\u00e4cher breit definierter und scheinbar allgegenw\u00e4rtiger Begriff. Sie soll als Ausgleich zu den analytischen, rationalen F\u00e4chern dienen, in denen es um das best\u00e4ndige Lernen und Wiedergeben von Wissen geht, doch bezweckt letztendlich dasselbe, da auch hier bewertet wird. Dazu kommen Zeitdruck, meist strenge Vorgaben durch den Lehrer, der das als kreativ anerkennt, was seinen Vorstellungen am besten entspricht. (vgl. Kolhoff-Kahl 53-55)<\/p>\n<p class=\"EPVText\">Nat\u00fcrlich brauchen Sch\u00fcler eine Anregung, um kreativ zu sein. Die Frage ist nur, wie viel Input es bedarf, damit es eigenst\u00e4ndiges, reflexives Arbeiten hervorruft und ab wann die Sch\u00fcler von den Vorgaben erdr\u00fcckt werden und anfangen, diese lediglich zu kopieren. Zwar scheint \u201eVielf\u00e4ltigkeit [\u2026] f\u00fcr kreative L\u00f6sungsstrategien wichtiger zu sein, als nach einheitlichen Kompetenzen zu streben\u201c (Sch\u00e4fer 2005, 36 zit. in ebd., 55), doch wenn im Kunstunterricht leicht vergleich- und bewertbare Ergebnisse entstehen sollen, sind kreative Sch\u00fcler, die nicht berechenbar, sondern nach eigenen Ideen arbeiten, anstrengend und werden durch schlechte Zensuren zu Konformit\u00e4t \u201agezwungen\u2018. Der Mensch strebt von Natur aus nach Anerkennung und empfindet Stress, wenn er aus der Masse f\u00e4llt. Deshalb passen sich Kinder schnell an Vorgaben an und verlernen so das kreative Denken und den Eigenbezug zur Sache. Um das zu verhindern, sollten sie mit einer Prise Humor und Spannung dazu ermutigt werden, \u201esinnstiftende Ordnungen und kulturelle Muster [zu] verschieben und differenzieren\u201c, auf die \u201e\u00e4sthetisch blinden Flecke\u201c einzugehen und \u201eimmer wieder neue differenzierte Muster zu bilden\u201c (Kolhoff-Kahl 2009, 57f.), die anschlie\u00dfend nicht von au\u00dfen durch Zensuren bewertet, sondern selbstkritisch reflektiert und untereinander in einer Gruppe diskutiert werden. F\u00fcr einen erfolgreichen neuen Musterbildungsprozess ist es zudem wichtig, mit Herz, Kopf und Hand zu arbeiten und darauf zu achten, dass alle diese Zug\u00e4nge zu neuen Musterbildungen gleich genutzt werden und keiner \u00fcber einen anderen gestellt wird. Im Folgenden sollen diese in den Kapiteln n\u00e4her ausgef\u00fchrt werden: in Kapitel 3 das Herz, in Kapitel 4 der Kopf und schlie\u00dflich in Kapitel 5 die Hand. (vgl. Kolhoff-Kahl 2009, 55-59; 61f.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreativit\u00e4t ist ein im Rahmen der Kunst- und Gestaltungsf\u00e4cher breit definierter und scheinbar allgegenw\u00e4rtiger Begriff. Sie soll als Ausgleich zu den analytischen, rationalen F\u00e4chern dienen, in denen es um das best\u00e4ndige Lernen und Wiedergeben von Wissen geht, doch bezweckt letztendlich dasselbe, da auch hier bewertet wird. Dazu kommen Zeitdruck, meist strenge Vorgaben durch den Lehrer, der das als kreativ anerkennt, was seinen Vorstellungen am besten entspricht. (vgl. Kolhoff-Kahl 53-55) Nat\u00fcrlich brauchen Sch\u00fcler eine Anregung, um kreativ zu sein. 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